Fristlose Kündigung

Fristlose Kündigung

Plötzlich stehen Sie als Arbeit­nehmer ohne Ein­kommen da. Es droht eine Sperre des Arbeits­losen­gelds und in der Regel ist auch nicht auf ein positives Arbeits­zeugnis zu hoffen.

Jetzt haben Sie nicht mehr viel zu verlieren – aber die Möglichkeit, noch etwas zu erreichen!

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Schnelle Antworten zur fristlosen Kündigung

Was kann ich gegen die Kündigung unternehmen ?

Gegen eine fristlose Kündigung können Sie eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen. Dies muss allerdings innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erfolgen, weil Sie ansonsten Rechte verlieren. Wenn Sie die in §§ 4 Satz 1, 13 Abs.1 Satz 2 KSchG be­stimm­te Frist für die Er­he­bung der Kla­ge versäum­en, wird un­wi­der­leg­lich ver­mu­tet, daß es für die Kündi­gung ei­nen wich­ti­gen Grund gab und dass der Ar­beit­ge­ber die Zwei­wo­chen­frist des § 626 Abs.2 BGB ein­ge­hal­ten hat (§ 7 KSchG).

Wann habe ich Chancen mit einer Kündigungsschutzklage ?

Es gibt zahlreiche Gründe, die eine Kündigung zu Fall bringen können. Die nachfolgende Liste enthält eine nicht abschließende Aufzählung von möglichen Fehlern bei einer fristlosen Kündigung.

  • Kein „wichtiger Kündigungsgrund“
  • Verstoß des Arbeitsnehmers nicht beweisbar
  • Zwei Wochen-Frist des § 626 Abs.2 BGB nicht eingehalten
  • Kündigung im Original von der falschen Person unterschrieben
  • keine Betriebsratsanhörung

Gerne prüfe ich, ob Sie Chancen haben, sich gegen Ihre fristlose Kündung zur Wehr zu setzen

Bekomme ich Probeleme mit dem Arbeitslosengeld ? – Sperrzeiten

Wenn der Arbeitgeber wegen eines Fehlverhaltens kündigt, also eine fristlose oder verhaltensbedingte Kündigung ausspricht geht das Jobcenter davon aus, dass Sie den Verlust des Arbeitsplatzes selbst verschuldet haben. Daher das Jobcenter im Regelfall eine Sperrzeit von einem Monat bis drei Monaten gegen Sie verhängen. Die Agenturen für Arbeit akzeptieren nach meiner Erfahrung, wenn die fristlose Kündigung zu einer betriebsbedingten Kündigung umgewandelt wird. Der beste Weg um den Arbeitgeber hierzu zu bewegen, ist die Verhandlung im Rahmen einer Kündigungsschutzklage.

Da auch eine verspätete Meldung zu einer Sperrfirst führen kann, sollten Sie sich unverzüglich, d.h. innerhalb von drei Tagen nach Erhalt der Kündigung, beim Arbeitsamt melden.

Wann sollte ich mich durch einen Anwalt vertreten lassen ?

Welche Kosten entstehen ?

Bei der gerichtlichen Durchsetzung Ihres Anspruchs entstehen Gerichts und Anwaltskosten, die sich aus dem Streitwert (3 x Bruttomonatsgehalt) berechnen. In der ersten Instanz trägt jede Partei ihre eigenen Anwaltskosten. Mehr zu den Gebühren erfahren Sie in den nachfolgenden Link.